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| Übersicht |
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Die amtliche Kursivschrift in Israel |
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Das Schreiben der Kursivschrift |
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Schreibzonen |
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Ähnliche Buchstaben |
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Die Druckbuchstaben |
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Weiterführende Buchtitel |
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Die amtliche Kursivschrift in Israel
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Das Unterrichtsministerium in Israel legt fest, wie die Schulanfänger lernen sollten, die hebräischen Buchstaben zu schreiben.
Wenn man die hebräische Schreibschrift (Kursivschrift) erlernen und anwenden möchte, ist es sehr ratsam und hilfreich, sich an diese Vorschläge zu halten. Und zwar aus folgendem Grund: Schreiben ist eine Tätigkeit, die sich häufig in recht hohem Tempo vollziehen muss. Schlampig hingeworfene Buchstaben aber sind für den Empfänger unleserlich. Folglich läuft die Nachricht ins Leere, sie kommt nicht herüber und die beabsichtigte Kommunikation schlägt fehl. Hier ist ein kleines bisschen Selbstdisziplin gefordert.
Auch entwickelt sich mit zunehmender Übung eine charakteristische Handschrift. Ein an falscher Stelle begonnener Buchstabe verwildert und wird beim schnellen Schreiben möglicherweise letztendlich bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.
Umso wichtiger ist es, die Buchstaben genau nach der Anweisung zu schreiben. Man sollte sich einprägen, an welcher Stelle man beim Schreiben des jeweiligen Buchstabens beginnt. Es hilft auch sich klar bewusst zu machen, dass man das Schreibgerät nach links "schieben" muss, während wir Westeuropäer ja gewohnt sind, von links nach rechts zu "ziehen".
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Die hebräische Druckschrift ist von Hand schwer zu schreiben. Es ist nicht möglich, die Buchstaben zu verbinden. So wurde für den täglichen Gebrauch allmählich eine Schreibschrift entwickelt. Der genaue Zeitraum der Entstehung ist unbekannt. In der Hauptsache entwickelte sich die Kursive aus der Quadratschrift, es zeigen sich in manchen Buchstaben aber auch Züge der alten hebräischen Buchstaben. |
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| Das Schreiben der Kursivschrift |
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HEI
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DALET
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GIMEL
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BET
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'ALEF
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JOD
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TET
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CHET
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$AJIN *
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WAW
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SAMECH
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NUN
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MEM
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LAMED
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Kaf
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RESCH
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KUF
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TSADE
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PEI
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'AJIN
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TAW
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SCHIN/SIN
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| Endbuchstaben |
TSADE sofit
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PEI sofit
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NUN sofit
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MEM sofit
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KAF sofit
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Die Buchstaben KAF, MEM, NUN, PEI und TSADE haben am Wortende eine abweichende Form.
* Das Zeichen $ wird hier verwendet für das stimmhafte deutsche s. Die internationale Lautschrift sieht dafür ein altes deutsches z vor, das aber als Sonderzeichen nicht zur Verfügung steht.
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| Schreibzonen |
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Solange man noch im Übungsstadium ist, ist es hilfreich, sich die drei Schreibzonen hinzuzudenken:
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Oberlängen |
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mittlere Zone |
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Unterlängen |
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Das Wort ouka (schalom) z.B., das auf dem Zettel in Handschrift (Kursivschrift) geschrieben ist, besteht aus vier Buchstaben:
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SCHIN beschränkt sich in seiner Ausdehnung auf die mittlere Schreibzone, die Kernzone, |
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LAMED hat eine Oberlänge, sowohl in der Druck- als auch in der Kursivschrift, |
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WAW hat in der Kursivschrift ebenfalls eine Oberlänge |
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MEM sofit, das Schluss-MEM hat in der Schreibschrift eine Unterlänge, manche lassen den linken Strich auch auf der Grundlinie enden. |
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| Die Buchstaben mit Oberlänge in der Kursivschrift: |
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| Die Buchstaben mit Unterlänge in der Kursivschrift: |
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| Ähnliche Buchstaben |
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Einige Buchstaben haben ein recht ähnliches Aussehen. Auch dies ist ein Grund, sich um eine sorgfältige Handschrift zu bemühen.
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HEI ist auf der linken Seite offen, der Strich links ist geschwungen. CHET ist links geschlossen, der linke Strich endet auf der Grundlinie. Bei TAW endet der linke Strich auf der Grundlinie mit einem Häkchen nach oben oder wird schwungsvoll nach unten links etwas unter die Grundlinie gezogen, je nach Temparament des Schreibers. |
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JOD ist der kleinste Buchstabe des Alphabets, er hängt an der Obergrenze der mittleren Schreibzone. WAW ist ein vertikaler Strich, er steht auf der Grundlinie und reicht mit seiner Oberlänge in die obere Schreibzone hinein. Schluss-NUN hängt an der Obergrenze der mittleren Schreibzone, seine Unterlänge wird in die untere Schreibzone gezogen. |
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TSADE ragt mit seinem schwungvollen oberen Bogen in die obere Schreibzone hinein und steht auf der Grundlinie der mittleren Zone. DALET steht in der mittleren Schreibzone, der untere Teil ist im Gegensatz zum TSADE nicht gebogen. |
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Diese drei Buchstaben werden in der mittleren Schreibzone positioniert. BET hat an der rechten unteren Ecke einen Knick (vergl. den Druckbuchstaben). KAF hat an der entsprechenden Stelle eine Rundung wie der entsprechende Druckbuchstabe. RESCH hat keinen Boden und endet mit dem vertikalen Bogen auf der Grundlinie der mittleren Schreibzone. |
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Schluss-PEI und Schluss-TSADE haben denselben Corpus. Bei PEI sofit endet die kleine Schleife links in einem Schwung nach unten, bei TSADE sofit wird die Schleife nach oben gezogen, manchmal sogr sehr schwungvoll durch die Oberlänge hindurch nach rechts. |
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GIMEL und $AJIN sind seitenverkehrt. Eine Eselsbrücke: bei GIMEL geht der Schwung nach links wie beim oberen Teil des lateinischen g. |
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| Die Druckbuchstaben |
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| HEI |
DALET |
GIMEL |
BET |
'ALEF |
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| JOD |
TET |
CHET |
SAJIN |
WAW |
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| SAMECH |
NUN |
MEM |
LAMED |
KAW |
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| RESCH |
KUF |
TSADE |
PEI |
'AJIN |
| x |
x |
x |
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| x |
x |
x |
TAW |
SCHIN/SIN |
| Endbuchstaben |
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| TSADE SOFIT |
PEI SOFIT |
NUN SOFIT |
MEM SOFIT |
KAF SOFIT |
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| Wenn Sie schon weiter fortgeschritten sind, empfehle ich Ihnen meine folgenden Titel (hinter den Bildern sind Kurzbeschreibungen verborgen): |
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Das Personalpronomen im Neuhebräischen Haag+Herchen Verlag 1993
ISBN 3-89228-758-9 12,70 EUR (24,80 DM)
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Das Verb im Modern-Hebräischen
Harrassowitz Verlag 1995
ISBN 3-447-03641-9 39,00 EUR (78,00 DM)
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Hebräische Sprache.
Ein Handbuch
Roman Kovar Verlag 1998
ISBN 3-925845-80-1 39,80 EUR (79,00 DM)
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